Vier Zukunftsbilder für die Arbeitswelt 2030

Wie in zehn Jahren die Arbeitswelt aussehen wird, das kann keiner mit Gewissheit voraussagen. So ehrlich ist auch die PWC-Studie „Workforce of the future – The competing forces shaping 2030“. Ausgehend von den gesellschaftlichen und technischen Megatrends entwerfen die Analysten deshalb Szenarien für vier mögliche Arbeitswelten, die sehr viel Denkstoff beinhalten: Zu jedem Szenario werden die Fragen beantwortet „Wie sieht das Arbeitsleben aus?/ What does the workforce look like“ und „Was bedeutet es für die Mitarbeiter? /What does it mean for workers?“. Die Szenarien führen uns zudem vor Augen, dass wir nicht nur Betroffene sind, sondern auch zu Mitverantwortung und Mitgestaltung über Politik und öffentliche Meinung aufgerufen sind. Die Szenarien sind Ausprägungen nach den beiden Gegensatzpaaren: Business fragmentation – Corporate integration und Collectivism – Individualism, und beschreiben damit eigentlich nicht nur die Arbeitswelt, sondern überhaupt die Wirtschaftswelt:

  • Humans come first
  • Innovation rules
  • Companies care
  • Corporate is king

 

Von den Empfehlungen an Führungskräfte (S. 5: The messages for leaders) gibt zu denken, dass ein Drittel der Mitarbeitenden wegen der Automatisierung besorgt in die Zukunft ihrer Arbeit blicken. Das sind keine guten Voraussetzungen, um den Weg der digitalen Transformation zu bewältigen. Umso wichtiger ist es, dass die Führung eine Vertrauen schaffende Vorstellung des Unternehmenswegs entwickelt und vermitteln kann. Kurz und gut gesagt ist in der Zusammenfassung die Botschaft: Protect people, not jobs.


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