Digital Business Werkstatt erfolgreich lanciert

Donnerstagmorgen, kurz vor 09:00 Uhr: Normalerweise sitze ich zu diesem Zeitpunkt mit meiner morgendlichen Tasse Kaffee an meinem Schreibtisch in der Müller-Friedberg-Strasse und geniesse die Ruhe. Doch heute ist es anders. Es ist der zweite Digital Tag (25.10.2018) in der Schweiz.

Zum ersten Mal findet die „Digital Business Werkstatt – Ideen erfolgreich zum Fliegen bringen“ statt. Der von der Studentin Christina Bibawi und mir entwickelte Workshop soll Schulkindern problemlösungsorientiertes, unternehmerisches und digitales Handeln näherbringen, indem sie den Design-Thinking-Prozess, das Business Model Canvas und diverse Technologien kennenlernen.

Blickt man in meine Vergangenheit zurück, dann habe ich noch nie mit Schulkindern zusammengearbeitet. Gerade deswegen bin ich etwas nervös: Was passiert, wenn plötzlich ein Schulkind anfängt zu weinen? Oder das Format des Workshops einfach zu langweilig erscheint?

Es ist 10:30 Uhr: Ich kann beruhigt aufatmen. Blickt man in die Räume des Startfeldes, wird man schnell eines Besseren belehrt. Lebhaft diskutieren die Schulkinder in kleinen Gruppen mit ihren Betreuern, wie sie eine Idee entwickeln können, um ein auf ihr Alter angepasstes Problem zu lösen. Jeder bringt eigene Ideen ein. Nachdem man sich innerhalb der Gruppe auf eine Idee geeinigt hat, bauen die Schulkinder einen Prototyp aus Pappe. Zusätzlich entwickeln sie mit Hilfe der Marvel-App einen eigenen Prototypen einer App, die es den Schulkindern ermöglich soll, ihre Idee anzusteuern.

14:00 Uhr: Die Mittagspause ist vorbei und die Schulkinder haben Praxisvorträge vom Tagblatt und von Auszubildenden von Bühler gehört. Nun geht es an die unterschiedlichen Technologie-Stationen. Der Grundgedanke hier: Wie können wir unseren Prototypen mit den gezeigten Technologien weiter verbessern? Neben einer Virtual-Reality-Brillenstation, die von Michael Huber von Namics geleitet wird, einem 3D-Drucker und einem Laser Cutter lernen die Schulkinder in ihren Gruppen den Unternehmergeist des Startfeldes kennen, indem sie mit den Start-ups der im Startfeld ansässigen Unternehmen in Kontakt kommen.

Nun ist es 16:30 Uhr: Nachdem die Schulkinder ihre Ideen vor der gesamten Klasse mit Hilfe des Prototyps aus Pappe, der entwickelten App und des Business Model Canvas „gepitched“ haben, packen sie schnell ihre „Klamotten“ zusammen und eilen zum Bus. In dem Gewühle hört man positive Reaktionen. „Der Workshop ist richtig cool, ich will später auch einmal meine eigene Idee verkaufen“. Es kehrt Ruhe im Startfeld ein. Nach einer kurzen gemeinsamen Feedbackrunde packen wir unsere Materialien zusammen und fahren zurück in die Müller-Friedberg-Strasse, um den Tag mit einer gemeinsamen Tasse Kaffee abzuschliessen :).

In Zukunft wird die Digital Business Werkstatt zum regelmässigen Angebot des Smartfeldes gehören. Anfragen für Kursbuchungen können Sie hier stellen. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei allen Beteiligten herzlichst bedanken.


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