Author Archives: Arne Grüttner

  • Living Packets: Die Revolution im E-Commerce

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    Der Versand von Paketen ist in der Regel teuer, unangenehm und/oder langsam. Das französische Startup LivingPackets bietet jetzt jedoch eine intelligente Alternative zu internationalen Kurieren und Postdiensten – und sagt dem Verpackungsmüll den Kampf an.

    LivingPackets ist ein Crowdshipping-Service, der die besten Funktionen eines traditionellen Kuriers mit der Sharing Economy und der neuesten IoT-Technologie kombiniert. Der Kunde gibt den zu versendenden Artikel an einem lokalen Abholpunkt ab und verschliesst diesen in einer der intelligenten Verpackungslösungen des Unternehmens (bekannt als LivingPacket). Diese Pakete sind stabile Boxen, die über 1000 Versandwege überstehen sollen. Zudem beinhalten sie verschiedene Sensoren, die nicht nur den aktuellen Standort des Pakets tracken können, sondern auch Erschütterungen oder Feuchtigkeit im Paket messen, um später besser nachvollziehen zu können, was passiert ist, wenn ein Paket beschädigt wurde. Dann holt ein Reisender, der bereits unterwegs ist – zum Beispiel von London nach Paris – den Artikel ab und gibt ihn an einem anderen Abholort in der Zielstadt ab. Finanzielle Anreize werden sowohl für Reisende als auch für “Wächter” angeboten als auch Geschäften, die damit einverstanden sind, als Abhol- und Sammelstellen ausgewiesen zu werden.

    Bildquelle: https://twitter.com/livingpackets
  • Highlights vom Start Summit: Auf der Suche nach dem «Unicorn»

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    Der Start Summit ist die grösste Start-up Konferenz in Europa, die von Studierenden organisiert wird, und Unternehmertum und Technologie zusammenbringt. Rund 3200 Teilnehmer zählte das diesjährige Event. Ein Drittel seien Studierende, aber auch Jungunternehmer und Investoren gehörten dazu. Unsere Doktoranden Max und Arne waren auf dem zweitägigen Event und haben ihre Eindrücke mitgebracht.

    Zu den Highlights des Summits gehörte der Auftritt von TV-Investor Frank Thelen, der einen Einblick über diejenigen Schlüsseltechnologien gab, in welche er mit seiner Venture-Capital-Firma Freigeist Capital investiert. N26 Gründer und HSG Alumni Valentin Stalf diskutierte auf der Hauptbühne über die Zukunft der FinTech-Branche. N26 zählt zu den sogenannten «Unicorns». So werden Start-ups bezeichnet, die noch nicht an der Börse kotiert sind, aber bereits mit mehr als 1 Milliarde US-Dollar bewertet werden. Eine lebhafte Reise durch die Gründung seiner Firma gab Julian Teicke (ebenfalls HSG Alumni), dessen Insurtech Unternehmen Wefox erst kürzlich 110 Millionen Euro bei internationalen Kapitalgebern eingesammelt hat. Interessant war seine Schilderung, dass das Silicon Valley im Vergleich zu den Start-up Zentren in China eher altmodisch agiert. Für uns war der Start Summit ein inspirierendes Event, welches unseren Wunsch ein Start-up zu gründen gestärkt hat.

  • Time-Tracking – Effizienteres Arbeiten mit Timeular’s Zei

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    Seit diesem Monat tracken wir am Lehrstuhl Prof. Dr. Andrea Back unsere Zeit mit dem Time Tracking Würfel “Zei”. Der weisse Kunststoff-Würfel hat acht Seiten und einen Lagesensor. Via Bluetooth kommuniziert er mit dem Computer. Jede der Seiten des Würfels ordnet man irgendeine Tätigkeit zu, zum Beispiel Betreuung Abschlussarbeiten oder telefonieren. Klingelt das Telefon, dreht man die entsprechende Würfelseite nach oben, und die Zeit wird automatisch getracked. Ist der Würfel einmal nicht zur Hand, so kann man die Smartphone-App nutzen, um das Time-Tracking vom Smartphone aus zu starten. Gerade die Kombination aus greifbarem Würfel und Smartphone-App macht das Time-Tracking um einiges einfacher.

    Der Timeular’s Zei Würfel ist zu drei unterschiedlichen Paketpreisen erhältlich.

  • Darf ich vorstellen? e.DO der erste nach ISO zertifizierte Lernroboter

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    Seit Januar diesen Jahres ist der Roboter e.DO inklusive didaktischem Plattform-Konzept verfügbar. e.DO unterstützt auf neuer interaktiver und kreativer Weise das Lernen im Klassenraum für alle Altersgruppen.

    Er fördert die aktive und kreative Beteiligung der Schüler beim Lernen der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) und ermöglicht allen, die tiefer in die Welt der Robotik einsteigen wollen, auf neuartige und unterhaltsame Weise Programmierkenntnisse zu erwerben. Interessant dabei ist gerade auch, dass e.DO ein bereits entwickeltes didaktisches Learning Center beinhaltet, das dafür konzipiert wurde, Lehrer bei der eigenständigen Durchführung von praxisorientierten und lernmotivierenden Unterrichtseinheiten durch den Einsatz von Robotik zu unterstützen. Man darf gespannt sein, wann die ersten e.DOs im deutschsprachigen Raum im Klassenzimmer zu sehen sind.

    Bildquelle: Comau, https://edo.cloud
  • Virtual World Tour: Behind the Scenes

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    «An important success factor for the design of tomorrow’s working world are the shared values and their manifestation, even in physical workplace architecture. Coworking is not only a new work scenario, but signals the transformation of the work culture.»

    Unter diesem Motto haben wir, wie bereits in unserem November-Newsletter berichtet, die Fraunhofer Virtual World Tour am 04. und 05. Dezember eröffnet. In einer lebendigen Diskussionsrunde moderierte Prof. Dr. Andrea Back eine zweistündige Session mit eingeladenen Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis. Neben der Doktorandin Barbara Josef, die im Zuge der Konferenz die Ergebnisse ihrer Coworking-Studie vorstellte, nahmen an der Diskussionsrunde Jenny Schäpper-Uster (VillageOffice), Dr. Florian Rittiner (Witzig The Office Company) und Luca Serratore (ehem. Präsident der Studentenschaft der HSG) teil. Die Moderation und Live-Interaktion mit den Zuschauern via Twitter wurde vom Doktoranden Arne Grüttner übernommen.

    Insgesamt haben 500 Registranden an der Online-Konferenz teilgenommen. Für unseren Lehrstuhl und auch für die HSG war die Virtual World Tour ein neues, technisches Format, das viele spannenden Möglichkeiten für die Zukunft bietet. Die komplette Aufzeichnung werden wir zeitnah hier verlinken.

  • Privacy International: Eine Organisation gegen den Datenkapitalismus

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    Können Sie sich daran erinnern, was Sie gestern Abend online gelesen, angeschaut oder wonach Sie gesucht haben? Nein? Unternehmen wie Acxiom, Criteo, Equifax, Experian, oder Oracle können dies. Die Kampagne Privacy International fordert aus diesem Grund die Regulierungsbehörden auf, die europäischen Datenschutzgesetze anzuwenden, um entsprechende Unternehmen zu untersuchen und zur Rechenschaft zu ziehen. Privacy International stellt ausserdem eine Schritt-für-Schritt-Anleitung bereit, die detailliert beschreibt, wie Sie Unternehmen dazu auffordern, Ihre persönlichen Daten zu löschen. Zur Anleitung gelangen Sie hier.

  • Fraunhofer IAO Virtual World Tour – Registrierung jetzt möglich

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    Am 4. und 5. Dezember 2018 findet im Haus der Wirtschaft in Stuttgart die Arbeitsforschungstagung des Fraunhofer IAO 2018 statt, die einen Höhepunkt im “Wissenschaftsjahr 2018: Arbeitswelten der Zukunft” bildet.

    Wir als Lehrstuhl sind stolz darauf, die Schweiz als erste von 12 Institutionen (u.a. Queensland University of Technology, Institute for Information Industry Taipei) auf der Virtual World Tour am 4. Dezember von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr vertreten zu dürfen. Die “Virtual World Tour” ist eine 24-stündige, virtuelle Weltreise durch verschiedene Zeitzonen: Insgesamt zwölf unterschiedliche Beiträge führender akademischer Institute rund um die Erde werden in Form eines Live-Streaming gezeigt. Die Übertragung erfolgt im Haus der Wirtschaft in Stuttgart und im Internet. Die Beiträge werden unterschiedlicher Art sein – vom Workshop bis zu Vorträgen ist ein grosses Informationsangebot zu erwarten. Eine Übersicht über unsere und die weiteren 11 Sessions finden Sie hier.

    Hier gehts direkt zur Anmeldung für den Livestream.

    Bildquelle: https://www.arbeitsforschungstagung2018.de/
  • Digital Business Werkstatt erfolgreich lanciert

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    Donnerstagmorgen, kurz vor 09:00 Uhr: Normalerweise sitze ich zu diesem Zeitpunkt mit meiner morgendlichen Tasse Kaffee an meinem Schreibtisch in der Müller-Friedberg-Strasse und geniesse die Ruhe. Doch heute ist es anders. Es ist der zweite Digital Tag (25.10.2018) in der Schweiz.

    Zum ersten Mal findet die “Digital Business Werkstatt – Ideen erfolgreich zum Fliegen bringen” statt. Der von der Studentin Christina Bibawi und mir entwickelte Workshop soll Schulkindern problemlösungsorientiertes, unternehmerisches und digitales Handeln näherbringen, indem sie den Design-Thinking-Prozess, das Business Model Canvas und diverse Technologien kennenlernen.

    Blickt man in meine Vergangenheit zurück, dann habe ich noch nie mit Schulkindern zusammengearbeitet. Gerade deswegen bin ich etwas nervös: Was passiert, wenn plötzlich ein Schulkind anfängt zu weinen? Oder das Format des Workshops einfach zu langweilig erscheint?

    Es ist 10:30 Uhr: Ich kann beruhigt aufatmen. Blickt man in die Räume des Startfeldes, wird man schnell eines Besseren belehrt. Lebhaft diskutieren die Schulkinder in kleinen Gruppen mit ihren Betreuern, wie sie eine Idee entwickeln können, um ein auf ihr Alter angepasstes Problem zu lösen. Jeder bringt eigene Ideen ein. Nachdem man sich innerhalb der Gruppe auf eine Idee geeinigt hat, bauen die Schulkinder einen Prototyp aus Pappe. Zusätzlich entwickeln sie mit Hilfe der Marvel-App einen eigenen Prototypen einer App, die es den Schulkindern ermöglich soll, ihre Idee anzusteuern.

    14:00 Uhr: Die Mittagspause ist vorbei und die Schulkinder haben Praxisvorträge vom Tagblatt und von Auszubildenden von Bühler gehört. Nun geht es an die unterschiedlichen Technologie-Stationen. Der Grundgedanke hier: Wie können wir unseren Prototypen mit den gezeigten Technologien weiter verbessern? Neben einer Virtual-Reality-Brillenstation, die von Michael Huber von Namics geleitet wird, einem 3D-Drucker und einem Laser Cutter lernen die Schulkinder in ihren Gruppen den Unternehmergeist des Startfeldes kennen, indem sie mit den Start-ups der im Startfeld ansässigen Unternehmen in Kontakt kommen.

    Nun ist es 16:30 Uhr: Nachdem die Schulkinder ihre Ideen vor der gesamten Klasse mit Hilfe des Prototyps aus Pappe, der entwickelten App und des Business Model Canvas “gepitched” haben, packen sie schnell ihre “Klamotten” zusammen und eilen zum Bus. In dem Gewühle hört man positive Reaktionen. “Der Workshop ist richtig cool, ich will später auch einmal meine eigene Idee verkaufen”. Es kehrt Ruhe im Startfeld ein. Nach einer kurzen gemeinsamen Feedbackrunde packen wir unsere Materialien zusammen und fahren zurück in die Müller-Friedberg-Strasse, um den Tag mit einer gemeinsamen Tasse Kaffee abzuschliessen :).

    In Zukunft wird die Digital Business Werkstatt zum regelmässigen Angebot des Smartfeldes gehören. Anfragen für Kursbuchungen können Sie hier stellen. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei allen Beteiligten herzlichst bedanken.

  • Bund und Verbände lancieren Cybersecurity-Schnelltest für KMU

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    Laut einer Studie aus dem letzten Jahr sind mehr als ein Drittel der Schweizer KMU von Cyberattacken betroffen. Trotzdem fühlt sich die Mehrheit gut bis sehr gut geschützt und nur vier Prozent der KMU CEOs sehen es als grosse oder sehr grosse Gefahr, durch einen Cyberangriff in der Existenz gefährdet zu werden. Aber wie gut ist Ihr Unternehmen wirklich vor Angriffen aus dem Cyberspace geschützt und darauf vorbereitet?

    Eine gemeinsame Initiative der Expertenkommission Bund zur Datenbearbeitung und Datensicherheit, ICTswitzerland und weiteren Verbänden hat jetzt einen neuen Cybersecurity-Schnelltest lanciert, der es gerade auch KMU mit wenig ausgeprägten Kenntnissen bezüglich Informatik und IT-Sicherheit ermöglicht, sich unkompliziert und schnell ins Bild zu setzen.

    Wir empfehlen Ihnen dringend, sich mit diesem wichtigen Thema gebührend auseinanderzusetzen. ​

    Bildquelle:  https://www.tripwire.com/state-of-security/security-data-protection/need-women-cyber-security/
  • Enterprise Artificial Intelligence Studie – Interviewpartner gesucht!

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    Kaum einer nutzt KI und wenn, dann wenig effizient.” (Andreas Liebl, TUM). Die Technische Universität München (TUM) hat die Nutzung von Anwendungen der künstliche Intelligenz (KI) in Deutschland bei bestehenden Unternehmen untersucht. Das Ergebnis ist verheerend: Leider weist die deutsche Industrie noch grosse Defizite im Bereich KI auf.

    Unser Lehrstuhl führt derzeit eine ähnliche Studie durch, die die aktuellen KI-Anwendungen in schweizerischen Unternehmen untersucht und analysiert. Ziel der Studie ist es, den aktuellen Reifegrad von KI-Anwendungen in der Schweiz abzubilden, Use Cases zu identifizieren und dabei Best Practices sowie Gründe für das Scheitern von KI-Anwendungen zu verstehen.

    Für unsere Studie suchen wir noch interessierte Interviewpartner, die bereits KI-Anwendungen in ihrem Unternehmen in den Betrieb eingebunden haben und ihre Erfahrungen mit uns teilen würden. Ihre Anfragen nimmt Arne Grüttner gerne entgegen.

    Bildquelle: https://www.cpomagazine.com/2018/02/19/artificial-intelligence-privacy-and-legal-issues/