M-Learning: Wenn das Smartphone dich smart macht

Um sich neues Wissen anzueignen oder neue Fähigkeiten zu erlernen, braucht man Zeit – Zeit, die in einer immer schnelllebigeren Geschäftswelt immer knapper wird. Wann kann man sich schon mal mehrere Stunden am Stück Zeit nehmen, um ein Buch zu lesen oder sich vertieft mit einer neuen Materie zu beschäftigen? Viele Menschen sind mit dem „daily business“ so sehr ausgelastet, dass zum bewussten Erlernen neuer Fertigkeiten neben der Arbeit kaum mehr Zeit bleibt. Dieses Zeitproblem beflügelt den Trend zum mobilen Lernen, dem M-Learning.

Während der Begriff „M-Learning“ zunächst nur impliziert, dass der Lerninhalt über ein mobiles Endgerät vermittelt wird, ist hierbei in der Regel auch die Art des Lernens eine andere. Die wenigsten Menschen haben Freude daran, ein langes Buch auf einem 4-Zoll Smartphone Display zu lesen. Deshalb geht es beim M-Learning vor allem auch darum, wie man Inhalte so vermittelt, dass eine gute Lern-Experience entsteht. Der grosse Vorteil des M-Learning gegenüber herkömmlichen Lernmethoden ist, dass man es unterwegs und zwischendurch betreiben kann, in Zeiten, die sonst ungenutzt bleiben würden. Die Herausforderung dabei ist, den Inhalt so in „Lernhäppchen“ zu unterteilen, dass man auch bei kurzen Bus- oder Bahnfahrten oder während Wartezeiten einen Lerneffekt erzielen kann. Zudem stellen limitierte Datenübertragungsraten oder Funklöcher eine zusätzliche Schwierigkeit dar.

Diesen Herausforderung werden moderne Lernapps immer mehr und immer besser gerecht. Ein gutes Beispiel hierfür ist Mimo, eine App zum coden lernen. Obwohl es schon lange Webapps wie Codecademy oder Teamtreehouse gibt, die online Programmier- und Codingkurse anbieten, waren diese bislang auf dem Smartphone nur mühsam bis gar nicht nutzbar. Entweder waren die Lerneinheiten zu lang oder die Übertragung der Kursvideos sprengte jegliches Datenvolumen. Natürlich ist es auch nicht sonderlich sinnvoll, lange und komplexe Programme auf einem Smartphone Display zu schreiben. Aber gerade für die Vermittlung von grundlegenden Konzepten und Begriffen für Programmieranfänger ist dies auch nicht notwendig. Mit einer Mischung aus kurzen, textbasierten Lerneinheiten, Quizzes und Mini-Code-Challenges hat Mimo einen guten Weg gefunden, diese Zielgruppe zu adressieren. Als Einstiegspunkt für Interessierte, die sich neben dem stressigen Arbeitsalltag ein Grundverständnis fürs Coden aufbauen wollen, taugt es allemal.


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