Das Bitcoin Handy: Wie ein Israerlisches Unternehmen den Einsatz von Bitcoins vereinfachen will

„Keine Chance, dass meine Mutter herausfindet, wie man Bitcoin einsetzt. Und meine Mutter ist klug“, sagt Sirin-Gründer und CEO Moshe Hogeg. Wie Hogeg’s Mutter geht es vielen Leuten, wahrscheinlich sogar den meisten. Obwohl jeder sicherlich schon einmal von Bitcoin und Cryptowährungen gehört hat, wissen nur wenige, wie man damit umgeht, wo man sie kaufen und verkaufen kann. Das schweizerisch-israelische Unternehmen Sirin Labs und der taiwanische Elektronikgigant Foxconn möchten dies ändern. Mit dem neuen Bitcoin Handy „Finney“ soll jedermann einfach Bitcoins kaufen und verkaufen und vor allem damit bezahlen können. Ein physischer Schalter, der bei Bedarf die Verbindung des Bitcoin Wallet zum Internet kappt, soll für zusätzliche Sicherheit vor Angriffen und Hackern sorgen.

Wann das Handy auf den Markt kommt und wie gut es sich tatsächlich verkauft, bleibt abzuwarten. Immerhin wird mit 999 US$ ein stolzer Preis aufgerufen. In den Onlineforen und Diskussionen zum Thema ist das Feedback verhalten bis skeptisch. Immerhin hatte Sirin ein (deutlich teureres) Vorgängerprodukt wegen mangelnder Nachfrage wieder vom Markt nehmen müssen. Bei aller Kritik ist der Ansatz, Bitcoins für eine breitere Masse an Menschen zugänglicher zu machen, jedoch interessant und könnte einen prägenden Einfluss auf die weitere Entwicklung von Cryptowährungen haben.

 

Bildquelle: Sirin Labs


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