Progressive Web Apps: Das Web wird nativer

Viele Startups kennen das Problem: man möchte eine App bauen, die sowohl auf PCs als auch auf Android-Geräten und iPhones funktioniert. Doch womit fängt man an? Entscheidet man sich für „native Apps“ (also solche, die über den AppStore oder Google Play heruntergeladen werden können), so hat man aufgrund der unterschiedlichen Plattformen (Android und iOS) gleich den doppelten Entwicklungsaufwand und den PC noch gar nicht abgedeckt. Entwickelt man stattdessen eine herkömmliche Web App (also eine Application, die im Browser läuft), so kann man nicht auf „native Funktionen“, wie zum Beispiel Push-Benachrichtigungen und Geo Tracking, zurückgreifen und hat auf dem Smartphone möglicherweise Performance-Probleme. Will man alle Geräte optimal abdecken, so muss man gleich drei Versionen der gleichen App entwickeln  und aktuell halten (Android, iOS und Web App) und hat damit auch nahezu den dreifachen Aufwand.

Doch damit ist nun Schluss. Die sogenannten „Progressive Web Apps“ (PWAs) versprechen eine Lösung dieses Dilemmas, indem sie die Vorteile von nativen Apps mit den Vorteilen von Web Apps verbinden. So wird eine PWA zwar durch den Browser angesteuert, kann aber auch als Symbol auf dem Homescreen abgelegt und offline verfügbar gemacht werden und ist in der Lage Push-Benachrichtigungen zu senden. Zudem wird die Datenübertragungsrate minimiert, so dass die PWA so flüssig und schnell läuft wie eine native App.

Wer mehr über PWAs erfahren möchte kann sich unter den folgenden Links schlau machen:
https://codeburst.io/all-you-need-to-know-about-progressive-web-app-4ba73368da66
https://developers.google.com/web/progressive-web-apps/


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