Kolumne: Cloud – aber anders als Sie denken

Draussen ist es dunkel. Ich sitze am Schreibtisch und bin bereit für Inspirationen zur Kolumne. Gerne schaue ich dabei durchs Fenster den vorbeiziehenden Wolken zu. Dann schaltet das Hirn auf kreativ. Nur, wie gesagt, es ist schon Nacht. Aber was wäre das Netz, wenn es nicht auch dafür eine Lösung hätte.

 

Durch das NZZ-Folio 3/2015 bin ich auf die Wolkenwürdigungsgesellschaft aufmerksam geworden. Ein Klick auf http://cloudappreciationsociety.org/ und deren Photo Gallery Slide Show transportiert mich ins virtuelle Wolkenkuckucksland. 

 

Augenblicklich fasziniert mich Lenticularis, die linsenförmige Wolke, die wie eine fliegende Untertasse aussieht. Hier ein klassisches Beispiel: „Piles d’assiettes“Was man auf dieser Crowdsourcing-Clouds-Site alles über Wolkenformen lernen kann: Roll Clouds gibt es, und Cloud Bows und ganz neu die Undulatus asperatus (die aufgeraute Wellige), die es vermutlich schafft, in den Wolkenatlas der Uno-Wetterbehörde aufgenommen zu werden. 

 

Natürlich finden sich Wolkenfotos auch bei Flickr, Twitter, Facebook und Instagramm. #clouds ist auf der Hashtag-Rangliste von Instagramm die Nummer 225, zwischen #pool und #newyork. Aber die Namen der Wolkenformationen vertrauenswürdig lernen kann man eben nur hier. Mein Blick auf die Wolken durchs Bildschirmfenster trägt mich weiter zum TED-Talk des Website-Initiators Gavin Pretor-Pinnev. Zehn Minuten „Bewölkt, mit Aussicht auf Freude“. Den Vortrag kann ich nur weiterempfehlen, genau das richtige Bettmümpfeli zum Geniessen.

 

Sein Schlusssatz lautet „… and always remember to live life with your head in the clouds“. 

Uuups – das war sie ja schon, die Kolumne. Na dann bis zum nächsten Mal.

 

 

 

 

 

 

 


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