Smarte Zigaretten – wie Philip Morris das Internet of Things ad absurdum führt

Immer mehr Dinge sind heutzutage „connected“ – Kühlschränke, Autos, Glühbirnen, Fensterläden und Zahnbürsten. Sie lassen sich per Handy fernsteuern oder zeichnen Daten auf, die der Nutzer gemütlich auf dem Smartphone auswerten kann. Dass nun aber auch schon Zigaretten mit dem Internet oder dem Handy verbunden werden können, treibt den Internet of Things Trend auf die Spitze. Für die IQOS Sticktrays von Philip Morris gibt es nun zum Beispiel eine App, die das Nutzungsverhalten aufzeichnen und den Raucher „beim Wechsel weg von herkömmlichen Zigaretten“ unterstützen sollen. Zudem liefert die App, die sich per Bluetooth mit der E-Zigarette verbindet, Tipps, Kontroll-Infos und Fehlerdiagnosen. So ermöglicht es das Produkt, gleich zwei Süchte miteinander zu verbinden: die Sucht nach Tabak und die Sucht nach dem Smartphone. Ob dies die Innovationen sind, für die das Internet of Things erfunden wurde, sei dahingestellt.

 


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